Sonja Fasel
Ideen und Gefühle brauchen Zeit und Pflege. Nur so lassen sie sich gestalten und können zum Bild werden. Manchmal sind sie mürrisch und lassen sich nicht fassen.
Ich brauche das vorbehaltlose Eintauchen in mich hinein, um in unbekannten Räumen Gefühle und Ideen zu finden. Eine Unruhe treibt mich an. Das anfänglich noch Unklare und Unscharfe übersetze ich in Farben. Die Farben beginnen zu erzählen.
Machmal passen sie zusammen. Oft ist es umgekehrt. Die Farben verweigern den Dialog.
Also löse ich alles wieder auf und schaffe Platz für neue Kompositionen. Der Prozess ist dialektisch : entstehen und zerstören, bis es passt.
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